Liebe Jägerinnen und jäger
Herzlich Willkommen bei der BJV-Kreisgruppe Bogen e.V.




Die Brauchbarkeitsprüfung der Jagdhunde 2026 

22. August 2026

Von links nach rechts: 
Manuela Weinberger, Astrid Lehmeyer, Richterin Johann Stoiber, Willi Laumer, Ludwig Edbauer, Richter Josef Schmid, Oliver Rothammer, Richter Robert Maier, Hundeobmann Manfred Graßl, Alois Fritzl.

Sechs Jagdhunde am Start zur Brauchbarkeitsprüfung


Sechs Hundeführinnen und Hundeführer standen am Samstagmorgen, dem 22. August 2026, erwartungsvoll im feuchten Gras auf dem Anwesen von Hundeobmann Manfred Graßl der BJV Kreisgruppe Bogen und lauschten aufmerksam der Einführung zur Brauchbarkeitsprüfung. Die drei Verbandsrichter Johanna Stoiber, Robert Maier und Josef Schmid gaben letzte Hinweise zum Ablauf der Prüfung. Manfred Graßl hatte wieder einmal ganze Arbeit geleistet und sechs Jagdhunde verschiedener Rassen den ganzen Sommer über auf die Qualifizierte Brauchbarkeitsprüfung vorbereitet und sein Revier in Perasdorf zur Verfügung gestellt. Nach Auslosung der Reihenfolge ging es auch schon ab ins Revier wo auf jeden Vierläufer eine getupfte, 400 Meter lang durch den Wald führende Schweißfährte wartete.
Alois Fritzl mit Deutsch Drahthaar Rüde „Käptn vom Dinghof (400 m Tagfährte, Bringfächer: Federwildschleppe, Haarwildschleppe, Wasserarbeit), Oliver Rothammer mit Griffon Hündin „Jagstjägers Franca“(400 m Tagfährte), Ludwig Edbauer  mit Deutsch Drahthaar Hündin„Bagira von der Büchsenschmiede“ (400 m Tagfährte), Astrid Lehmeyer  mit Weimeraner Rüde „Garibaldi vom Erlenstock“ (400 m Tagfährte), Willi Laumer mit Deutscher Jagdterrier Rüde „Iso vom Osterbachtal“ (400 m Tagfährte) und Manuala Weinberger mit English Springer Spaniel Hündin „Franzi vom Mürzer Oberland – jeder dieser Hunde ein Spezialist auf verschiedenen jagdlichen Gebieten – demonstrierten eindrucksvoll, dass sie für Nachsuche- und Schweißarbeiten jederzeit brauchbar und geeignet sind. Bei den „Fächern vor dem Schuss“, also Gehorsam und Schussruhe am Stand bei einer simulierten Treibjagdsituation, der Leinenführigkeit beim Führen durch Stangenwald und bei der Schussfestigkeit bewiesen alle Hunde ihre Wesensfestigkeit und zeigten gutes Zusammenspiel mit ihren HundeführerInnen. Deutsch Drahthaar Rüde „Käptn vom Dinghof“ absolvierte außerdem das „Modul Bringfächer“ und zeigte vorbildlichen Apport bei der Federwild- und Haarwildschleppe“. In dem 2500 Quadratmeter großen Gewässer mit Schilf im Revier von Gregor Peitz bei Degernbach lieferte der Rüde spektakuläre Arbeit bei der Schussfestigkeit/Apport/Verlorensuche im deckungsreichen Gewässer. Am frühen Nachmittag blickte Manfred Graßl bei der Übergabe der Urkunden auf glückliche Gesichter. Alles Hundeführer konnten mit ihren nunmehr als brauchbar geltenden Hunden mit einer Urkunde nachhause fahren.











 




Info:
Unten stehend finden Sie die Prüfungsordnung der Brauchbarkeitsprüfung
in der Neufassung von 2023 zum download



Jagen ohne Hund ist Schund !

Im Bayerischen Jagdgesetzes (BayJG, Art. 39) ist der Einsatz von Jagdhunden klar geregelt.


    (1) Bei jeder Such-, Drück,- Riegel- und Treibjagd sowie bei jeder Jagdart auf

    Wasserwild sind brauchbare Jagdhunde in genügender Zahl zu verwenden.

    Auch der bei einer anderen Jagdart verwendete Jagdhund muss brauchbar sein. 

 

Brauchbarkeitsprüfung-Prüfungsordnung
Bayern Neu 2023
QBPO_20230201.pdf (622.2KB)
Brauchbarkeitsprüfung-Prüfungsordnung
Bayern Neu 2023
QBPO_20230201.pdf (622.2KB)