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Wie langlebig die Folgen atomarer Katastrophen sind, zeigt das Reaktorunglück von Tschernobyl vor 25 Jahren. In den Fallout-Gebieten ist das Schwarzwild noch immer belastet.
Reh- und Rotwild sind aufgrund ihrer Ernährungsweise hingegen so gut wie unbelastet.
Mit bayernweiten Radiocäsium-Messstationen sorgt der BJV seit den 90er Jahren dafür, dass kein verstrahltes Wildbret in den Verkehr kommt. Wildbret ist Dank des Jagdverbands eines der bestüberwachtesten Lebensmittel.
In Bayern werden gegenwärtig durchschnittlich 45 000 bis 50 000 Wildschweine pro Jahr erlegt. Nur rund zwei Prozent sind über den Grenzwert von 500 Becquerel pro Kilo Frischfleisch belastet und dürfen nach den strengen deutschen und europäischen Fleischhygienerichtlinien nicht mehr verzehrt werden. Übersteigt der Cäsiumwert in Lebensmitteln den genannten Grenzwert muss das Fleisch vernichtet werden.
Für die Kreisgruppe Bogen stehen Messstation in Deggendorf, Cham und Amberg zu Verfügung
Deggendorf
Max Meindl Bäckerei Dr.-Grashey-Str. 17 94469 Deggendorf Tel.: 0991/22495
Hinweis!
H. Meindl übernimmt die Untersuchungen für die Kreisgruppe Bogen. Man muss 30 Min. vorher anrufen, weil das Gerät 20 Min. zur Betriebsbereitschaft benötigt, und mit 500 g reinem Fleisch vorbeikommen. Die Messung dauert 10 Min. und kostet 5 Euro. Danach kann man das Fleisch mit Messprotokoll wieder mitnehmen.
Cham im Haus der Chamer Jäger in Janahof
Terminabsprachen entweder mit Gerhard Luckner 0170 / 3348422 oder mit Richard Groitl: 09971 / 5541 Unkostenbeitrag von 5,- € /Messung
Amberg
Messstation Dr. Günther Baumer Schlachthausstr.55 92224 Amberg
Tel. 09621 / 81625 Fax. 09621 / 760171 Mo. - Fr. v. 8 - 12 Uhr
Hinweis!
Die Fleischproben (500 g) können nach Amberg mit der Post gesendet werden, dass Ergebnis ist bereits am nächsten Tag zurück . Die Kosten in Amberg betragen 14.- €
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